Warum sollte ich mein Auto lackieren?

Ein Lackschaden am Auto ist immer eine ärgerliche Sache. Egal ob Steinschlag, Kratzer durch einen Parkrempler oder größerer Schaden durch einen Unfall. Damit kein Rost entsteht, der eine spätere Reparatur deutlich verteuert, und damit der Wiederverkaufswert erhalten bleibt, sollten Sie solche Schäden an Ihrem Auto schnellstmöglich reparieren und lackieren lassen.
Der Lack schützt Ihre Autokarosserie vor mechanischen und umweltbedingten Einflüssen. Moderne Autolacke sind wasserbasiert und verfügen neben einer hohen UV-Beständigkeit gegen Ausbleichen auch über eine hohe Kratz- und Schlagfestigkeit. Außerdem verhindert der Autolack mit seinen verschiedenen Schichten, dass die Metallteile der Karosserie korrodieren.

Der Arbeitsablauf beim Auto lackieren

Egal ob Neu- oder Reparaturlackierung damit die Karosserie geschützt ist und der Lack dauerhaft hält, müssen mehrere Schichten auf die zuvor vorbereiteten und gereinigten Fahrzeugteile aufgetragen werden.
Die erste Schicht ist die Grundierung, sie dient bei den Metallteilen der Karosserie als Korrosionsschutz. Bei Stoßstangen und anderen Bauteilen aus Kunststoff wird ein Haftvermittler aufgetragen der dafür sorgt, dass die Grundierung und der Lack auf dem Kunststoff haften.

Als zweite Schicht wird ein Füller aufgetragen. Dieser hat die Aufgabe Unebenheiten aufzufüllen und die Oberfläche vor Steinschlag zu schützen. Außerdem sorgt er dafür, dass die nächsten Lackschichten besser haften. Nach dem Trocknen des Füllers wird geschliffen um eine makellose Oberfläche zu erhalten.
Je nach Untergrund kommen auch Grundierfüller zum Einsatz die gleichzeitig als Rostschutz und Füller dienen.

Der Basislack mit dem richtigen Farbton wird dann im nächsten Arbeitsschritt lackiert. Den passenden Farbton ermitteln wir mithilfe einer Spezialkamera und einer Datenbank in der über 2 Millionen Farbtöne und die entsprechenden Farbrezepturen hinterlegt sind.
Ist der Basislack aufgetragen, hat das Auto seine Farbe, nur der Glanz fehlt noch.

Durch die letzte Lackschicht, den Klarlack, erhält Ihr Auto sein glänzendes Aussehen. Der Klarlack dient auch als Schutzschicht vor chemischen oder organischen Verschmutzungen und verhindert das Ausbleichen durch UV-Strahlung.

Ihr Auto hat einen Lackschaden?

Dann kommen Sie vorbei wir beraten Sie und schlagen die für Ihr Fahrzeug beste Reparatur- und Lackiermethode vor. Je nach Ausmaß führen wir den Schaden im Spot-Repair Verfahren, als Teil- oder Reparaturlackierung durch.

Lackpflegetipps

Der Fahrzeuglack ist so widerstandsfähig, dass Ihr Wagen normalerweise problemlos in automatischen Waschanlagen gewaschen werden kann. Moderne Waschanlagen bieten eine optimale Pflege für Ihren Wagen und sind ökologisch weit sinnvoller als die Handwäsche.
Matter Lack nach der Wäsche oder sogar Kratzer im Lack deuten auf eine defekte Waschanlage hin!

Pflege Tipps:

  • Spülen Sie den gröbsten Schmutz mit viel Wasser ab, bevor Sie in die Waschanlage fahren. 
  • Und um den Lack langfristig zu schützen, wählen Sie bei jedem Waschgang das Programm mit Heißwachs.

Handwäsche

Das Wichtigste bei der Handwäsche ist, dass der Schmutz zunächst mit viel Wasser aufgeweicht und abgespült wird, ohne mit einem Schwamm nachzuhelfen. Ansonsten wirken verbleibende Schmutzpartikel auf dem Lack wie feinstes Schleifpapier.
Anschließend kann das Fahrzeug mit einem weichen Schwamm oder einer Waschbürste mit geringem Druck von oben nach unten gereinigt werden.
Stark beanspruchte Teile - wie Räder - sollten Sie zuletzt reinigen und dazu möglichst einen zweiten Schwamm verwenden.
Zum Schluss den Wagen gründlich mit Wasser abspülen und abledern.

Pflege Tipps:

  • Benutzen Sie zum Schamponieren keine Haushaltsreiniger. Diese Reiniger beinhalten Fett lösende Komponenten, die die aufgetragene Schutzschicht ablösen und den Lack angreifen. Deshalb sollten Sie auch keine Tücher oder Schwämme verwenden, die Sie im Haushalt benutzen.

Wäsche mit Hochdruckreinigern

Befolgen Sie unbedingt die Bedienungshinweise für den Hochdruckreiniger - besonders in Bezug auf Druck und auf die Mindestentfernung (mehr als 15 cm!).
Achten Sie auch auf genügend großen Abstand zu weichen Materialien wie Gummi oder Dämmmaterial. Besondere Vorsicht ist bei der Verwendung von Reinigungsmitteln geboten.
Niemals direkt auf den heißen Lack auftragen - waschen Sie Ihr Fahrzeug generell nicht in der Sonne!

Lackpolitur

Polieren ist nur erforderlich, wenn der Lack unansehnlich geworden ist und mit Konservierungsmitteln kein Glanz mehr erzielt werden kann. Enthält die verwendete Politur keine konservierenden Bestandteile, empfiehlt sich eine anschließende Konservierung. Beachten Sie, dass matt lackierte Teile und Kunststoffteile nicht mit Poliermitteln und Hartwachsen behandelt werden dürfen.

Pflege Tipps:

  • Beste Polierergebnisse erzielen Sie, wenn Sie gegenläufig arbeiten. Tragen Sie die Politur beispielsweise im Uhrzeigersinn auf und polieren Sie dann gegen den Uhrzeigersinn. 
  • Kleiner Trick: Benutzen Sie beide Hände: mit links auftragen, mit rechts polieren.

Kleine Lackschäden

Um Rost zu vermeiden, sollten kleine Lackschäden (Steinschläge usw.) sofort mit Lackstiften oder Sprühlack abgedeckt werden. Sollte sich schon Rost angesetzt haben, muss dieser gründlich entfernt werden. Wir als Experten sind Ihnen hier gerne behilflich.

Auto in der Waschstrasse